Santiago de Cuba: Eine Oase kubanischer Kultur und Natur

Santiago de Cuba, Kubas zweitgrößte Stadt, lockt mit einem reichen kulturellen Erbe und beeindruckenden Naturwundern. Santiago ist geprägt von karibischem Flair und umgeben von einer einzigartigen Naturkulisse aus bewaldeten Bergen und kleinen Strandbuchten. Santiago ist die Wiege des „Son“, des kubanischen Nationalrhythmus und eine Stadt der Musik, bekannt für sein afrikanisches Erbe und für seinen Karneval. Santiago liegt am Karibischen Meer, mit dem Taxi circa 20 bis 30 Minuten vom Strand entfernt. Urbaner Stress entfällt, denn Santiago ist überschaubar und familiär. Für alle, die das authentische Kuba hautnah erleben möchten, ist Santiago de Cuba die ideale Wahl! Es bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur und ist ein Muss für jeden Besucher, der die Vielfalt Kubas erleben möchte.

Santiagos historische Plätze und Straßen

Plaza de Marte: Ein zentraler und beliebter Treffpunkt in der Stadt, umgeben von historischen Gebäuden und Denkmälern. Am Abend finden hier häufig Veranstaltungen statt.

Plaza de la Revolución: Hier können Besucher das imposante Denkmal für José Martí bewundern sowie das Grab des berühmten Revolutionärs Frank País besichtigen.

Die Festung San Pedro de la Roca, ein UNESCO-Weltkulturerbe, bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer und diente einst dem Schutz der Stadt vor Angriffen. 

Der Friedhof Santa Ifigenia, beherbergt die Gräber wichtiger Persönlichkeiten Kubas, darunter der Nationalheld José Martí und Fidel Castro.

Der Parque Céspedes, im Herzen der Stadt gelegen, ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Umgeben von historischen Gebäuden wie der Kathedrale von Santiago de Cuba und dem Rathaus, pulsiert hier das Leben der Stadt.

Die Moncada-Kaserne ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Santiago de Cuba. Sie ist nach dem General des kubanischen Widerstandes gegen Spanien und Oberbefehlshaber der damaligen Provinz Oriente, Guillermón Moncada, benannt. Hier startete der junge Rechtsanwalt Fidel Castro Ruz mit 131 Getreuen am 26. Juli 1953, mitten im Karneval, seinen ersten Versuch, das Batista-Regime zu stürzen.

Die Casa de Diego Velázquez, zwischen 1516 und 1519 vom ersten Bürgermeister der Stadt und späteren Eroberer Mexikos, Hernán Cortéz, erbaute Gebäude, war das Wohnhaus des ersten Gouverneurs Kubas, Diego Velázquez. Es gilt als das älteste Haus des Landes und zählt zu den fünf ältesten aus Stein errichteten Gebäuden des amerikanischen Kontinents.

Catedral de Nuestra Señora de la Asunción: Die Kathedrale von Santiago, die Nuestra Señora de la Asunción, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Bau begann im Jahr 1528, wurde jedoch 1678 durch ein Erdbeben zerstört und danach wiederaufgebaut. Im Jahr 1762 wurde sie von den Engländern in Brand gesetzt. Erst im 20. Jahrhundert erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Besonders sehenswert ist der aus Edelholz geschnitzte Chorstuhl, der noch aus der alten Kirche stammt.

Plaza Dolores: Folgt man der Calle Aguilera ein Stück, gelangt man zur Plaza Dolores. Dieser ehemalige Marktplatz ist von zahlreichen Restaurants und Bars umgeben. Die schattigen Ruhebänke gruppieren sich um ein Standbild von Francisco Vicente Aguilera (1821-1877) aus dem Jahr 1912, der unter Carlos Manuel de Céspedes Vizepräsident der Republik war.

Calle Heredia: Spaziert entlang der berühmten Straße und kommt an der Casa de la Trova (Haus der Trova) vorbei, wo ihr den verschiedenen Aufführungen lokaler Bands lauschen könnt. Ihr könnt auch das Geburtshaus von José María Heredia besichtigen, in dem der Dichter geboren wurde und das heute ein Museum ist, das zum nationalen Kulturdenkmal erklärt wurde. Oder besucht die Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción am Parque Céspedes.

Die Calle Enramadas ist eine der bekanntesten Straßen Santiagos de Cuba. Das ständige Kommen und Gehen der Menschen in dieser Hauptschlagader der Stadt ist sehr unterhaltsam. Es ist offensichtlich, dass wir uns in einer Fußgängerzone mit besonderem Charme befinden.

Hotel Casa Granda: An der Ostseite des Parque Cespedes, direkt gegenüber der Casa de Velázquez, befindet sich das vierstöckige Hotel Casa Grande, das zu den Hotels mit der besten Lage in Santiago de Cuba gehört. Nach den Entwürfen des Architekten Carlos Segrera im Januar 1914 fertiggestellt, bietet es einen bezaubernden Dachgarten, von dem aus ein wunderschöner Panoramablick über die Hafenstadt genossen werden kann.

Kulturelle Schätze:

Casa de la Trova: Ein legendärer Treffpunkt für Musikliebhaber der traditionellen kubanischen Musik. Hier versammeln sich fast jeden Abend die besten traditionellen kubanischen Musikbands der Stadt.

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Vista Alegre ist der Inbegriff der ehemaligen Santiago-Bourgeoisie. Dieses luxuriöse Viertel entstand in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts, als sich Santiago ausdehnte und die Reichen und Vornehmen der Stadt hier ihre Villen bauten.

El Cobre: Nahe Santiago de Cuba, in den Ausläufern der Sierra Maestra, liegt die Pilgerstätte »Basilica de Virgen de la Caridad del Cobre«. Eingebettet in saftiges Grün ragen die drei weißen Türme mit ihren rot leuchtenden Kuppeln dem Besucher entgegen.

Museo Bacadī: Ein beeindruckendes Museum an der Esquina Aguilera y Pio Rosado ist das Museo Emilio Bacardí Moreau. Das Museum wurde 1899 auf Geheiß von Emilio Bacardí y Moreau gegründet. Besucher können hier viele persönliche Gegenstände von Emilio Bacardí bestaunen, darunter seinen Schreibtisch, seine Waffensammlung sowie spanische und kubanische Gemälde, die er erworben hatte. Des Weiteren sind militärische Exponate wie die Stiefel von Antonio Maceo und sogar eine ägyptische Mumie, die einzige in ganz Kuba, zu sehen.

Die Casa del Caribe ist ein idealer Ort, um an der vielfältigen und autochthonen Kultur Kubas teilzuhaben und in sie einzutauchen. Ausstellungen volkstümlicher und religiöser Kunst, exklusive künstlerische Darbietungen sowie spezielle Programme und das international bekannte Karibikfestival »Fiesta del Fuego« sind nur einige der Höhepunkte der Casa del Caribe. Besonders lohnenswert ist der Besuch einer traditionellen Rumba-Darbietung, die meistens sonntags am Nachmittag stattfindet.

Naturschönheiten:

Baconao-Nationalpark: Eine malerische Landschaft aus Wäldern, Stränden und Felsformationen, die sich ideal zum Wandern und Schwimmen eignet.

Botanischer Garten von Santiago de Cuba: Ein Ort der Ruhe und Schönheit, der eine Vielzahl von einheimischen und exotischen Pflanzenarten beherbergt.

Insel Cayo Granma: Um dem Rummel in der Stadt zu entkommen, ist vielleicht eine Bootstour zur Cayo Granma genau das Richtige! Auf dieser schönen, authentischen Insel kann man das wahre Kuba erleben. Die Einheimischen sind sehr freundlich und die Aussichten sind wunderschön.

Gran Piedra (The Big Rock) ist ein tolles Ausflugsziel, das sich rund 30 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt befindet und ebenfalls einen schönen Panoramablick bietet. Es liegt im Parque Nacional de Gran Piedra. Naturfreunde werden einen Ausflug zum Big Rock lieben, da die Landschaft dort einfach atemberaubend schön ist. Beachtet jedoch, dass mehr als 400 Stufen zur Aussichtsplattform überwunden werden müssen, daher ist eine ausreichend gute Kondition gefragt.

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